Huforthopädie

Professionelle Barhufbearbeitung für Ihr Pferd!

WAS IST HUFORTHOPÄDIE?

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Was ist Huforthopädie?

Regelmäßige Barhufbearbeitung
Schonende Beeinflussung der Hufe ohne abrupte Stellungsveränderungen
Ursachenbehandlung anstatt Symptombekämpfung
Anatomisch sinnvolle Vorgehensweise bei jedem Pferd und jedem Huf
Verhindern von unphysiologischen Hufzuständen und Fehlstellungen
Prävention von Krankheiten am Huf
Sinnvolle Umstellung von Hufbeschlag auf Barhuf

Huforthopädie ist keine Methode nach festem Schema, sondern eine individuell an den Barhuf und seine anatomischen Gegebenheiten angepasste Bearbeitung. Deshalb ist eine zweijährige Ausbildung notwendig um diese Tätigkeit korrekt und pferdegerecht ausführen zu können.

Detaillierte Informationen

Bei der huforthopädischen Bearbeitung werden entstandene Probleme am Huf durch Beseitigung ihrer Ursachen und nicht ihrer Symptome behoben. Durch positiven Einfluss, basierend auf physiologischen und anatomischen Grundlagen, wird ein schonender Korrektureffekt und somit eine gleichmäßige Lastaufnahme des Hufes ermöglicht. Der Fokus liegt nicht in perfekter Symmetrie, sondern in der Gesunderhaltung des Hufes. Dies hat langfristig positive Auswirkungen auf physiologische Regenerationsprozesse des Hufes, den natürlichen Bewegungsablauf und das Wohlbefinden des Pferdes.

Mit jeder Bearbeitung wird der Huf einer Veränderung ausgesetzt. Das Ziel ist diese Veränderungen schonend und positiv zu gestalten. Dann haben alle beteiligten Strukturen die erforderliche Zeit sich an diese Korrektur anzupassen. Dem Pferd wird somit eine optimale Nutzung der Hufe und Gliedmaßen ermöglicht.
Mit regelmäßigen Bearbeitungen werden durch Beeinflussung des Abriebs und der natürlich am Huf wirkenden physikalischen Kräfte Korrektureffekte ermöglicht. Der Huf erhält wieder die Möglichkeit in einer physiologisch gesunderhaltenden Form nachzuwachsen. Das Pferd ist dadurch in der Lage die Hufe wieder gleichmäßig unter der Knochensäule zu belasten und seinem natürlichen Bewegungsablauf zu folgen.
Werden diese hufphysikalischen Grundlagen nicht berücksichtigt, bzw. die optimalen Bearbeitungsintervalle von vier Wochen nicht eingehalten, wird sich der Huf zu Ungunsten des Pferdes verformen. Dadurch entstehende Fehlstellungen haben nicht nur negative Auswirkungen auf die Hufe (z.B.: Trachtenzwang, Strahlfäule, hohle Wand, Hufgeschwüre, Hufabszesse, Hufkrebs, Hufgelenksflexion, Risse und Spalten), sondern auch auf Knochensäule, Sehnen, Bänder und Gelenke und können unter anderem zu Lahmheiten, Knochenveränderungen und Arthrosen führen.
Jedes Pferd kann barhuf laufen, wenn man die notwendigen Bedingungen dafür schafft und ihm die Zeit gibt, sich darauf einzustellen. Sind die Hufe gesund, ist das Pferd in der Lage sein volles Bewegungspotential auszuschöpfen.

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